Wie Sie mit Wissenssicherung dem demografischen Wandel begegnen

Viele deutsche Unternehmen stehen heute vor einer großen Herausforderung: Ihr Personal verabschiedet sich in den Ruhestand. Betrug der Anteil der über 60-Jährigen an der Gesamtbevölkerung im Jahr 2015 noch 25 Prozent, so wird er für das Jahr 2050 auf 37 Prozent geschätzt. Bereits heute ist der demografische Wandel deutlich spürbar. Müssen sich die Unternehmen also nach und nach von der Expertise ihrer alteingesessenen Mitarbeitenden verabschieden? Wenn sie die richtigen Maßnahmen ergreifen, nicht. Wissenssicherung heißt das Stichwort.

© pixabay.com, Demografischer Wandel: Das Wissen Ihrer Mitarbeitenden ist Ihr Kapital.

In vielen Fällen sind es gerade die älteren Fach- und Führungskräfte, die über das Wissen verfügen, das für die wertschöpfenden Prozesse eines Unternehmens grundlegend ist. Insofern lässt sich dieses Wissen auch als Kapital des Unternehmens betrachten. Wenn jemand nun nach 40 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand geht, kann dies eine große Lücke reißen. Doch so sehr das Wissen in vielen Fällen an die einzelnen Köpfe gebunden scheint, so essenziell ist es, dieses in Zeiten des demografischen Wandels für das Unternehmen zu sichern.

Doch auch ein noch so qualifiziertes Übergabegespräch kann keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Abgesehen davon kommt ein Übergabegespräch nur dann zustande, wenn die entsprechende Stelle bereits neu besetzt ist, während der bestehende Mitarbeitende noch zur Verfügung steht. Daher kann es gerade bei Fach- und Führungskräften mit mehreren Jahrzehnten Erfahrung nicht ausreichen, sich auf eine sorgfältige Übergabe zu verlassen.

Vielmehr sollten Sie das Wissen Ihrer älteren Mitarbeitenden systematisch sichern – in schriftlicher Form und zugänglich für die Nachfolgenden. Idealerweise sollten Sie zu diesem Zweck eine Software verwenden, die das Wissen durchsuchbar macht und Anpassungen bei neuen Entwicklungen ermöglicht.

Was wir vor dem Hintergrund des demografischen Wandels für Sie tun können

Um die Anwendbarkeit des Wissens zu gewährleisten, muss es strukturiert zur Verfügung gestellt werden. Daher braucht es erst einmal eine einheitliche Methodik, um es zu erfassen. Redaktionelle Richtlinien ermöglichen eine Orientierung in der Menge an Wissen, die es im Arbeitsprozess abzurufen gilt.

Daher führen wir mit jeder einzelnen Ihrer Fach- und Führungskräfte detaillierte Interviews. Anschließend erfassen wir ihr Wissen so, dass es für alle Nachfolgenden abrufbar und nachvollziehbar ist.

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