Explizites Wissen: Wie Sie Ihr Kapital erhalten

Explizites Wissen muss durch geeignete Methoden geschaffen werden: Wie wir implizites Wissen der Wertschöpfungskette zuführen

© pixabay.com, Explizites Wissen als Unternehmenswert

Ziel eines jeden Wissenstransfers muss es sein, aus implizitem Wissen explizites Wissen zu machen und dem Wissensmanagement zuzuführen. Die Kunst besteht darin, praktisches Können in nachvollziehbare Informationen zu übersetzen und diese verfügbar und bei Bedarf auffindbar zu machen.

Es gibt Theorien, dass mit ihrem Wissen arbeitende Menschen drei Viertel ihrer Entscheidungen auf der Basis von implizitem Wissen treffen. Explizites Wissen, also konkret vorliegende, abrufbare und austauschbare Informationen, macht jedoch nur rund 30 Prozent aus. Diese Größenordnungen verdeutlichen den massiven Verlust in der Wertschöpfungskette im Unternehmen bei Fluktuation ohne Wissenstransfer. Diese Gefahr droht insbesondere bei Ausscheiden eines Mitarbeiters oder innerbetrieblichen Umstrukturierungen. Was Sie bei Umstrukturierungen beachten sollten, lesen Sie hier.

Die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Wissenstransfers liegen oft schon darin, dass Mitarbeiter sich gar nicht bewusst sind, mit welchem Kapital sie tagtäglich arbeiten. Viele zu absolvierende Vorgänge und Handlungen mögen banal erscheinen. In Summe sind sie für eine Urlaubsvertretung oder einen Nachfolger jedoch schnell eine kaum zu bewältigende Hürde.

Implizites Wissen zu heben und daraus explizites Wissen zu machen, ist aber erst in zweiter Linie eine technische Herausforderung. Vorab gilt es, in Gesprächen und Interviews, Mitarbeiter zu sensibilisieren und mit einzubeziehen. In der Folge gehen wir ihre Arbeitsabläufe detailliert durch und protokollieren sie. Der Aufbau von Wissenslandkarten ist dafür ein unerlässlicher erster Schritt, den wir über verschiedene Methoden wie Interviews und Checklisten umsetzen.

Die Investition in explizites Wissen ist pures Unternehmenskapital

Entsprechend sollte es auch wie eine Kapitalanlage gehegt werden, andernfalls drohen Renditeausfälle oder massive Verluste. Wir entwickeln eine aus einfachen Fragen bestehende individuelle Struktur, über die Mitarbeiter im laufenden Betrieb selbst implizites Wissen dokumentieren und daraus explizites Wissen machen können. So wächst ein Wissenspool, in dem die Arbeitsabläufe strukturiert gespeichert und abrufbar sind. Ihr Mehrwert unseres Wissensmanagements ist vielfältig:

  • Schnellere und nachhaltige Einarbeitung von neuen Mitarbeitern
  • Verfügbarkeit von Informationen über notwendige Handlungen, die nicht zum x-ten Mal neu erfunden werden müssen
  • Arbeitsabläufe werden dadurch nachvollziehbar, bewertbar und vergleichbar und
  • können somit auf den Prüfstand gestellt werden

Eine durch die konsequente Optimierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen erreichte Verschlankung des Unternehmens trägt dauerhaft zum Erhalt und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bei.

Explizites Wissen entsteht durch die Speicherung oder Weitergabe von Informationen

Implizites Wissen ist speicherbar

© pixabay.com, Implizites Wissen ist speicherbar

Bestimmte Fertigkeiten eines Mitarbeiters, die auch als implizites Wissen gelten, sind womöglich gar nicht formulierbar. Die Art und Weise etwa, wie er mit einem Kunden umgeht oder eine Aufgabe löst, kann ein anderer Mitarbeiter unter Umständen nicht reproduzieren. Das ist menschlich. Trotzdem ist es möglich, bis zu 90 Prozent des impliziten Wissens als explizites Wissen zu formulieren bzw. weiterzugeben. Diese besonders praxisnahe Methodik und viele Jahre Erfahrung sind daher eine einzigartige Kombination.

Damit andere Mitarbeiter, Abteilungsleiter oder Geschäftsführer die Informationen nutzen und daraus Wissen und Kompetenzen entwickeln oder Maßnahmen ableiten können, bedarf es einer adäquaten IT-Lösung. Als Dienstleister für Konzepte aus einer Hand sind wir auch dafür erstklassig aufgestellt.

Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen im Bereich Wissensmanagement im Unternehmen.

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