Mit externer Beratung Wissensmanagement einführen

Sollten Sie mit Hilfe externer Beratung Wissensmanagement umsetzen bzw. einführen, oder können Sie dies nicht auch selbst? Wir geben Ihnen Antworten darauf, in welchen Fällen Sie Wissensmanagement ganz alleine einführen können und in welchen Fällen eine externe Beratung besser helfen kann.

© pixabay.com, Durch externe Beratung Wissensmanagement einführen

Komplettes Wissensmanagement in ein Unternehmen einzuführen – oder auch nur bestimmte Teile ausgewählter Wissensmanagement-Methoden – ist prinzipiell kein Hexenwerk. Grundsätzlich gilt: Jedes Unternehmen kann Wissensmanagement selbst einführen. Es gibt jedoch eine Reihe von Rahmenbedingungen, die Sie dabei beachten sollten.

Unter welchen Voraussetzungen Sie sich gut selbst helfen können

Zunächst einmal müssen Sie zwei Punkte unterscheiden: Sie müssen zum einen für die richtigen Rahmenbedingungen sorgen, so dass Wissensmanagement nicht nur eingeführt, sondern später auch gelebt werden kann. Zum anderen müssen Sie die inhaltliche Ausgestaltung ihres Konzeptes vornehmen und dabei beachten, dass Sie praxistaugliche Methoden des Wissensmanagements wählen.

Zu den Rahmenbedingungen sind folgende Punkte wichtig:

  • Sie müssen alle betroffenen Unternehmensbereiche bei der Konzepterstellung mit einbinden: stellen sie Ihr Projektteam entsprechend zusammen, achten Sie aber darauf, dass es nicht zu groß ist.
  • Sorgen Sie für spätere Ansprechpartner, die sich mit dem Thema und der Ausgestaltung der Methoden auskennen, um Ihre Mitarbeiter ggf. unterstützen zu können.
  • Teilen Sie die Rollen des Wissensmanagements richtig zu – definieren Sie, wer z.B. die Rollen des Wissensmanagers, Wissensgärtners oder Wissensbrokers übernimmt.
  • Definieren Sie Werkzeugkoffer für bestimmte Szenarien und dokumentieren Sie bzw. definieren Sie die Prozesse und die jeweiligen Triggerpunkte (wann wird der Prozess ausgelöst).

Zu der Konzepterstellung sind folgende Punkte wichtig:

  • Sie sollten die wissenschaftlichen Hintergründe zu Wissensmanagement kennen.
  • Sie sollten die Wissensmanagement-Methoden, ihre Ausgestaltungsmöglichkeiten und v.a. deren Praxistauglichkeit kennen.
  • Ihr Konzept sollte Lösungen für die Alltagsprobleme aller Unternehmensbereiche vorhalten und individuelle Varianten ermöglichen, dabei aber den Ergebnisstandard nicht verlassen. Diesen Ergebnisstandard sollten sie vorher definieren.
  • Erstellen Sie eine Roadmap, in welchen Schritten und in welchen Bereichen Sie Wissensmanagement einführen möchten.

Falls Sie diese wichtigen Punkte alle umsetzen können, sollte es weitgehend problemlos möglich sein, dass Sie ohne externe Beratung Wissensmanagement selbst einführen oder umsetzen. Unser Tipp: Nehmen sie sich für den Beginn aber nicht zu viel vor. Da Wissensmanagement so ein weites Feld ist, gerät man schnell in Versuchung, zu viele Themen auf einmal angehen zu wollen.

Unter welchen Voraussetzungen Ihnen eine Unternehmensberatung besser helfen kann

Sollten Sie sich unsicher sein, ob Sie ganz ohne Beratung Wissensmanagement einführen können, weil sie die obigen Punkte nicht alle abdecken können, können wir Ihnen helfen.

Durch externe Beratung Wissensmanagement überblicken

© pixabay.com, Durch externe Beratung Wissensmanagement besser überblicken

Der Vorteil einer externen Unternehmensberatung liegt auf der Hand: Wir beschäftigen uns seit über 15 Jahren mit dem Thema Wissensmanagement. Ursprünglich ist unsere heute eingesetzte Methodik aus einem universitären Forschungsauftrag heraus entstanden. Daher ist die Methodik, die wir einsetzen zum einen wissenschaftlich fundiert und wir haben tiefes Know-how zu sämtlichen wissenschaftlichen Hintergründen, zum anderen haben wir einen tiefen Einblick in sämtliche Wissensmanagement-Methoden.

Was aber weit wertvoller als der theoretische Unterbau ist, den sich streng genommen jedermann aneignen kann, sind die Praxiserfahrungen. Über die Jahre haben wir zahlreiche Unternehmen unterschiedlichster Branchen in sämtlichen Disziplinen des Wissensmanagements beraten und begleitet. Wir können aus einem umfangreichen Erfahrungsschatz schöpfen und typische Fehler, die immer wieder gemacht werden, vermeiden.

Und es gibt noch einen häufig genannten Grund, eine Unternehmensberatung zu Hilfe zu holen. Unsere Kunden haben oftmals einfach keine Zeit, sich selbst darum zu kümmern. Denn auch wenn es manchmal trivial erscheinen mag – Wissensmanagement erfolgreich umzusetzen kann schnell sehr zeitraubend und kostenintensiv werden, wenn man die falschen Methoden wählt oder diese falsch ausgestaltet.

Die Implementierung selbst ist meist nur der kleinere Teil der Arbeit – investieren Sie in die Planung

Ganz gleich, welchen Weg Sie gehen: Die Konzeption zu Beginn ist die Hauptarbeit. Legen Sie hierauf einen großen Teil der Ressourcen. Es wird sich am Ende für Sie auszahlen.

Die Anwendung der individuell ausgearbeitete Wissensmanagement-Methoden oder die Implementierung einer IT-Unterstützung geht aus unserer Erfahrung heraus dann sehr schnell. Ein Herumprobieren ist nicht mehr notwendig, da von vorne herein schon festgelegt wurde, wie die Informationen verarbeitet werden sollen.

Bei der Umsetzung von Wissensmanagement-Software oder dafür geeigneten Software-Lösungen haben wir übrigens hervorragende Erfahrungen mit Microsoft SharePoint gemacht. Ein weiterer Vorteil einer externen Unternehmensberatung ist, dass wir ihr Konzept von unseren hauseigenen Software-Entwicklern und IT-Consultants auch gleich umsetzen lassen können. Oder Ihrer IT-Abteilung das fertige Datenkonzept ausarbeiten. Auch dadurch sparen Sie unterm Strich viel Zeit und möglicherweise Ärger.

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