Eine Glosse über To-do-Listen und Langeweile

Wie Sie Rückenschmerzen loswerden – und nebenbei Instagram besiegen: Sie wollten schon immer einmal wissen, was To-do-Listen mit Instagram und Rückenschmerzen zu tun haben? Das ist ja wohl eindeutig.

© pixabay.com, To-do-Listen, Rückenschmerzen und Instagram

Wer keine To-do-Listen hat, muss sich eben Autos anschauen

© pixabay.com, Wer keine To-do-Listen hat, muss sich eben Autos anschauen

Das Klischee der nägellackierenden Mitarbeiterin hat sich digitalisiert. Jetzt schaut sie sich mehr oder weniger künstlerische Fotografien von Schuhen auf Instagram an, liked und kommentiert sie. Ihr Kollege neben ihr „liest“ heute nicht mehr den Playboy, sondern tummelt sich auf mobile.de. Warum gibt es dieses Klischee?

In Wirklichkeit ist es nicht daraus entstanden, dass der Wert der äußeren Erscheinung oder der der Motorisierung höher eingeschätzt wird als der der produktiven Arbeit. Denn offensichtlich ist die Auseinandersetzung mit der digitalen Kunst der Gegenwart und dem Automobilmarkt produktiver als nichts zu tun.

„Nichts zu tun“ ist das eigentliche Problem, das vielfach falsch ausgelegt wird. Der Mensch braucht eine Aufgabe und wenn er keine hat, dann sucht er sich selbst eine. Tatsächlich sind Instagram und mobile.de wohl eher die Ausnahme. Aber darum geht es nicht.

Vielmehr geht es darum, dass ein Büro weiter die Kollegin sitzt, ihre To-do-Listen auf dem Schreibtisch stapelt und sich in ihren E-Mails permanent vertippt, weil unruhige Hände schwer zu kontrollieren sind. Und es geht darum, dass der Kunde sich ärgert über den Auftrag, den keiner bearbeitet, weil die überforderte Mitarbeiterin ihn als letzten auf der To-do-Liste notiert hat. Oder auch zu notieren vergessen hat. Es geht darum, dass die Mitarbeiterin am nächsten Tag einen Krankenschein einreichen wird, weil ihr Rücken sie ans Bett fesselt.

Und so kommen wir ins Spiel

Das Unternehmen, für das diese drei Mitarbeiter arbeiten, zahlt. Es zahlt für die bloße Anwesenheit der einen und die Fehler der anderen. Es zahlt mit dem Geld, das nicht da ist, weil der Kunde nicht zahlen wird, solange sein Auftrag nicht erledigt ist. So banal das Problem erscheint, so kompliziert ist es, es strukturiert anzugehen:

  • Wie viele Aufgaben können verschoben werden?
  • Und welche überhaupt?
  • Wer von den dreien kann was?
  • Und woher kommt die Zeit zur effektiven Übergabe der Aufgaben?
  • Und wer soll das planen?

Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrem zielführenden Personalmanagement. Hier lesen Sie, wie wir dabei vorgehen.

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