Wissenstransfer öffentliche Verwaltung, Wissenstransfer Stadtwerke

Der Wissenstransfer in öffentlicher Verwaltung oder Stadtwerken erfordert spezielle Instrumente des Wissensmanagements

Wissenstransfer und öffentliche Verwaltung – in Jahrzehnten erarbeitetes Wissen darf nicht verloren gehen.

Wissenstransfer für Stadtwerke: Kompetenzen für die Verwaltung von Morgen sichern.

Was in privatwirtschaftlichen Unternehmen gilt, ist in vielen Bereichen auch für öffentliche Verwaltungen und Stadtwerke von Bedeutung. Mehr denn je kommt es auf Faktoren wie schlanke Strukturen und den optimierten Einsatz von Ressourcen an. Dazu zählt die schlichte Erkenntnis, dass einen Wert darstellende Ressourcen natürlich nicht einfach so vernichtet werden dürfen. Dies geschieht aber in zunehmendem Maße, wenn es ohne strukturierten Wissenstransfer auch in Einrichtungen der öffentlichen Hand zum vermehrten Weggang langjähriger Mitarbeiter kommt.

Ob dafür nun in welchem Umfang betriebliche Maßnahmen oder die aus demographischen Gründen steigende Zahl von Verrentungen verantwortlich ist, soll hier nicht das Thema sein. Vielmehr ist es von existentieller Bedeutung, einen Wissenstransfer auch zu etablieren, wenn es um eine öffentliche Verwaltung oder Stadtwerke geht. Wenn mit den weggehenden Mitarbeitern deren Wissen, Erfahrung und Kompetenz ersatzlos wegfällt, kann es sehr lange dauern, bis diese Lücken alle erkannt und wieder gefüllt sind. Bis dahin ist mit deutlichen Einbrüchen in der Leistungsfähigkeit der Abteilung zu rechnen. Oft sind es sogar die vielen kleinteiligeren Informationen im Alltag, die in der Summe ein massiv fehlendes Wissen um Abläufe und Prozesse ausmachen – sei es in der Verwaltung oder in einem technischen Bereich.

Wissenstransfer und öffentliche Verwaltung: lieber nichts dem Zufall überlassen

Natürlich ist das Vertrauen berechtigt, dass bei einem Wechsel auch eine ordentliche Übergabe gemacht wird. Aber selbst bei heißem Bemühen der Beteiligten kann dies kaum in den erforderlichen Dimensionen erfolgen. So kann es zum Beispiel sinnvoll sein, sich bei der Beschäftigung mit Wissensmanagement auch gleich um Analysen und eventuell erforderliche Neugestaltungen von Arbeitsabläufen und Geschäftsprozessen zu kümmern. So kann in diesem Zuge eine umfassendere und nachhaltige Optimierung erfolgen, was sich zusätzlich positiv auf die Leistungsfähigkeit und Ressourcenschonung auswirkt.

Informationen aufnehmen, zu Wissen verarbeiten, dieses strukturiert zu dokumentieren und abrufbar machen, ist für sich meist eine sehr komplexe und vor allem individuelle Aufgabe. Geht es um Wissenstransfer, können dies Stadtwerke und öffentliche Einrichtungen kaum aus eigener Kraft bewerkstelligen, da gängige Methoden des Wissensmanagements auf die Besonderheiten dieser beiden Branchen erst anzupassen sind. Auch ist dabei das Risiko hoch, bei der Wahl der Mittel wie der IT-Lösung zu schnell auf ein nicht wirklich langfristig geeignetes Pferd zu setzen. Je benutzerfreundlicher die Lösung konfiguriert ist, desto höher steigt die unbedingt erforderliche Akzeptanz des Wissensmanagements durch die Mitarbeiter. Ohne diese, so könnte man die Bedeutung einer qualifizierten Beratung unterstreichen, ist alles nichts. Fehlt sie oder ist sie nur schwach ausgeprägt, bleiben Wissen, Informationen und letztlich auch Investitionen auf der Strecke.

Die 3 Perspektiven GmbH arbeitet bei Bedarf auch mit Gesprächen und Sondierungsworkshops, um Informationen, Erfahrungen, Aufgaben und Tätigkeiten der Mitarbeiter zu definieren und formulieren und im System abzubilden.