Implizites Wissen

Implizites Wissen muss durch geeignete Methoden gehoben und expliziert werden.

Wie implizites Wissen der Wertschöpfungskette zugeführt werden kann.

Für den Wissenstransfer wird implizites Wissen explizit gemacht und dem Wissensmanagement zugeführt. Die Kunst besteht darin, praktisches Können in nachvollziehbare Informationen wie Wissenskarten zu übersetzen, diese verfügbar zu machen und bei Bedarf wieder in Handlungen umzusetzen.

Es gibt Theorien, die besagen, dass mit ihrem Wissen arbeitende Menschen rund 75 Prozent ihrer Entscheidungen auf der Basis von implizitem Wissen treffen. Obwohl dieses nur rund 25 Prozent ihres gesamten Wissens ausmacht. Explizites Wissen, also konkret vorliegende, abrufbare und austauschbare Informationen, macht nur rund 25 Prozent aus. Diese Größenordnungen verdeutlichen den massiven Verlust in der Wertschöpfungskette im Unternehmen, wenn beim Ausscheiden eines Mitarbeiters oder bei innerbetrieblichen Umstrukturierungen kein nachhaltiger, kompetent durchgeführter Wissenstransfer erfolgt.

Die Schwierigkeiten bei der Einführung eines Wissens- und Informationsmanagementes liegen oft schon in der Tatsache, dass Mitarbeiter sich gar nicht bewusst sind, mit welchem Kapital sie da tagtäglich arbeiten. Viele zu absolvierende Vorgänge und Handlungen mögen berechtigterweise durchaus als banal erscheinen. In der Summe sind sie für eine Urlaubsvertretung oder einen Nachfolger schnell eine kaum zu bewältigende Hürde.

Implizites Wissen zu heben und festzuhalten, ist erst in zweiter Linie eine technische Herausforderung. Vorab gilt es in Gesprächen und Interviews, Mitarbeiter zu sensibilisieren, mit einzubeziehen und mit ihnen ihre Arbeitsabläufe detailliert durchzugehen und zu protokollieren. Der Aufbau von Wissenslandkarten ist dafür ein unserer Meinung nach unerlässlicher erster Schritt, der über verschiedene Methoden wie Einzelinterviews, Gruppen- und Gruppenvertreter-Interviews und Checklisten umgesetzt werden kann.

Die Investition in verfügbares Wissen ist pures Unternehmenskapital

Entsprechend sollte es auch wie eine Kapitalanlage gehegt werden, andernfalls drohen Renditeausfälle oder massive Verluste. Die 3 Perspektiven GmbH entwickelt eine aus einfachen Fragen bestehende individuelle Struktur, über die Mitarbeiter im laufenden Betrieb selbst implizites Wissen dokumentieren und explizit machen können. So wächst ein Wissenspool, in dem die Arbeitsabläufe strukturiert gespeichert und abrufbar sind. Der Mehrwert für das Unternehmen liegt in der schnelleren und nachhaltigen Einarbeitung von neuen Mitarbeitern und in der Verfügbarkeit von Informationen über notwendige Handlungen, die nicht zum x-ten Mal neu erfunden werden müssen.

Darüber hinaus macht es das Heben von implizitem Wissen überhaupt erst möglich, Arbeitsabläufe nachvollziehbar, bewertbar und vergleichbar zu machen und auf den Prüfstand zu stellen. Eine durch die konsequente Optimierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen erreichte Verschlankung des Unternehmens trägt dauerhaft zum Erhalt und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bei.

Wissen entsteht durch die Verarbeitung und Verknüpfung von Informationen

Bestimmte Fertigkeiten eines Mitarbeiters, die auch als implizites Wissen gelten, sind womöglich gar nicht formulierbar. Die Art und Weise etwa, wie er mit einem Kunden umgeht oder eine Aufgabe löst, kann ein anderer Mitarbeiter unter Umständen nicht reproduzieren. Das ist menschlich. Trotzdem kann die 3 Perspektiven GmbH bei individuellen Erfassungen bis zu 90 Prozent des impliziten Wissens explizit machen – unsere besonders praxisnahe, selbst entwickelte Methode, die potentielle Anwendung anderer Methoden und viele Jahre Erfahrung sind eine einzigartige Kombination.

Damit andere Mitarbeiter, Abteilungsleiter oder Geschäftsführer die Informationen nutzen und daraus Wissen und Kompetenzen entwickeln oder Maßnahmen ableiten können, bedarf es einer adäquaten IT-Lösung. Als Dienstleister für Konzepte aus einer Hand ist die 3 Perspektiven GmbH auch dafür erstklassig aufgestellt.